Blech Umformen: Stanz-Teil

Blech Umformen

ist der Oberbegriff aller Fertigungsverfahren, in denen Metalle kalt und gezielt plastisch in eine andere Form gebracht werden. Dabei wird ein urgeformtes Vormaterial (ein Blech) umgeformt. Der Werkstoff behält seine Masse und seinen Zusammenhalt bei der Umformung.

Tiefziehen von Blech

Das Tiefziehen zählt in der Blechbearbeitung zu den bedeutendsten Umformverfahren und wird sowohl in der Massenfertigung als auch in Kleinserien eingesetzt, wie beispielsweise in der Automobilindustrie, Luftfahrt oder Medizinaltechnik.

Wir fertigen die Tiefziehteile mit starren Werkzeugen auf Pressen und Ziehpressen:

  • hydraulische Ziehpressen 40 bis 315 to, Tischgrössen 560x560 – 1100x1250 mm
  • Stufenpresse mit 8 Stationen, 120 to
  • Maschinen zum Beschneiden, Sicken, Gewinden etc.

 

Stufenpresse

Stufenpresse

Wenn die endgültige Ziehtiefe durch einen einzigen Zug nicht erreicht werden kann, so wird in mehreren Stufen gezogen.

Stülpverfahren

Das Stülpverfahren ist eine spezielle Tiefziehtechnik, die heute nur noch von wenigen Blechbearbeitung-Firmen beherrscht wird. Wir verfügen über dieses Know-How.

Stanzen / Biegen

In der Blechbearbeitung ist es für Stanzen und Biegen von Metallteilen, die in grösseren Stückzahlen benötigt werden, rentabler auf Maschinen oder Anlagen zurückzugreifen, die werkzeuggebunden herstellen (Stanzen / Biegen) und damit mehrere notwendige Verfahren in einem Arbeitsschritt vornehmen. Durch die hohe Taktrate unserer Stanzautomaten wird Zeit und somit Geld gespart.
Stanzen und Biegen erfolgt an:

  • Exzenterpressen mit 40 – 100 to Stanzkraft, Tischgrössen ab 400x585 – 690x1000 mm
  • Viersäulen-Stanzautomaten bis 200 to Stanzkraft, Tischgrösse 900x1600 mm, Vorschub und Richtgerät bis 400 mm Breite und 4 mm Dicke
  • Stanz- und Biegeautomat
  • Richtanlagen, Ausklinkmaschinen, Tafelscheren

 

Laserschneiden

In der Blechbearbeitung wird Laserschneiden bevorzugt dann eingesetzt, wenn Werkstücke mit komplexen Umrissen präzise und schnell bearbeitet werden sollen. Mit diesem berührungslosen Verfahren werden Bleche bereits bei sehr niedrigen Losgrössen wirtschaftlich zugeschnitten.
Laserschneiden erfolgt an:

  • Laserschneidanlage (Arbeitsbereich 5000 x 1550 mm)
    Stahlblech bis 16 mm Dicke
    Chromstahl bis 12 mm Dicke
    Aluminium bis 8 mm Dicke

 

Abkanten / Biegen / Prägen

In der Blechbearbeitung ( Metallbearbeitung ) stehen uns für das Abkanten oder Biegen der Mehrheit der Bleche Standardwerkzeuge zur Verfügung. Für Teile, die weit von der Norm abweichen oder sehr komplex sind, werden die entsprechenden, speziellen Werkzeuge angefertigt. Biegen und Abkanten werden in aufeinanderfolgenden Arbeitsschritten an Kombinationsmaschinen durchgeführt. Abkanten und Biegen erfolgt an:

  • CNC-Abkantpresse bis 80 to (Arbeitsbereich 2500 mm)
  • Prägepressen

 

Fügen

Als Fügen bezeichnet man das Verbinden von Einzelteilen, um Funktionseinheiten zu bilden. Es gibt unterschiedliche Verfahren: Schweissen, Nieten, Löten, Clinchen usw.

Druckfügen

Druckfügen (Synonyme: Durchsetzfügen, Clinchen oder Press Joining) ist ein Verfahren zum Verbinden von Blechen ohne Verwendung eines Zusatzwerkstoffes. Man kann es sowohl zu den Fügeverfahren als auch zu den Umformverfahren rechnen, da die Verbindung durch Umformen des Werkstoffs erreicht wird.

Längs-, Punkt-, Press- und Bolzenschweissen

Beim Schweißen werden metallene Flächen unter Einwirkung von Hitze und Druck verbunden. Die Metalle werden so lange erhitzt, bis sie in einen teigigen Zustand übergehen und sich so vermischen und verbinden. Wir schweissen je nach verlangter Methode mit:

  • Schutzgasschweissanlagen TIG/MIG
  • Press- und Punktschweissanlagen
  • CNC-Bolzenschweissanlage (3-Achsen)

Nieten

ist das unlösbare, Kraft- (Warmnieten) oder formschlüssige (Kaltnieten) Fügen zweier oder mehrere Teile durch Stauchen eines Verbindungselementes, dem Niet.

  • Nietmaschinen

Löten

ist ein thermisches Verfahren zum stoffschlüssigen Fügen von Werkstoffen, wobei eine flüssige Phase durch Schmelzen eines Lotes (Schmelzlöten) oder durch Diffusion an den Grenzflächen (Diffusionslöten) entsteht. Dabei wird eine Oberflächenlegierung erzeugt, das Werkstück in der Tiefe aber nicht aufgeschmolzen: Die Liquidustemperatur der Grundwerkstoffe wird nicht erreicht. Nach dem Erstarren des Lotes ist wie beim Schweißen eine stoffschlüssige Verbindung hergestellt.

  • Hart- und Weichlöten

 

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Verarbeitetes Material:

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Stahl

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